Zuletzt aktualisiert am 3. Juli 2026
Solider Rahmen
Das erste Element, das überprüft werden sollte, ist die Struktur des Containers. Für eine intensive Nutzung muss der Rahmen den Einsatz bei Projekten mit hohem Personenaufkommen und wiederholten Umsetzungen gewährleisten. Bei FDC Container finden Sie leicht zu installierende Sanitärcontainer. Sie bestehen aus kaltprofiliertem, verzinktem Stahlblech mit einer Stärke von 3–8 mm aus dem Material
DX51D + Z100. Der Rahmen ist mit einer Schicht Epoxidgrundierung und zwei Schichten Polyurethanlack im RAL-Farbton geschützt.
Die selbsttragende, verzinkte Konstruktion ermöglicht die Integration des Containers in Sanitäranlagen, die aus mehreren Containern bestehen. Bei großen Projekten mit getrennten Bereichen für Personal, externe Teams oder Besucher erleichtert diese Eigenschaft die Konfiguration von Sanitärbereichen entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Einsatzes. Der Sanitärcontainer kann gemäß den in der Angebotsphase festgelegten Anforderungen mit Umkleideräumen, Büros, Pausenbereichen oder Lagerräumen kombiniert werden.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das integrierte System zur Regenwasseraufnahme und -ableitung über die Eckstützen des Containers. Bei der Aufstellung sollte die Position des Containers so gewählt werden, dass die umliegenden Bereiche leicht zugänglich bleiben und der Arbeitsablauf nicht beeinträchtigt wird.
Standard- oder Premium-Dämmung je nach Einsatzort
Für Sanitärcontainer, die das ganze Jahr über genutzt werden, spielt die Wahl der Dämmung eine wichtige Rolle. Die Standardausführung umfasst Wände aus PIR-Sandwichpaneelen mit einer Stärke von 50 mm, 150 mm Mineralwolle im Boden und 200 mm Mineralwolle in der Decke. Sie eignet sich für gemäßigte klimatische Bedingungen.
Die 50 mm starken PIR-Sandwichpaneele der Wände besitzen einen Wärmedurchgangskoeffizienten von U = 0,394 W/m²K. Für Projekte mit höheren Anforderungen an die Wärmedämmung kann eine Premium-Dämmung mit PIR-Sandwichpaneelen von 80–100 mm sowie 150 mm Mineralwolle im Boden und 200 mm Mineralwolle in der Decke gewählt werden.
Die Premium-Dämmung wird für Standorte mit großen Temperaturschwankungen, längeren Kälteperioden, starkem Wind oder sehr heißen Sommern empfohlen. Die Auswahl richtet sich nach dem Projektstandort, der Nutzungsdauer und der Anzahl der Personen, die den Container verwenden.
Für hohe Beanspruchung ausgelegter Boden
In einem häufig genutzten Sanitärcontainer muss der Boden Wasser, intensiver Nutzung und regelmäßiger Reinigung standhalten. Der Bodenaufbau umfasst profiliertes verzinktes Stahlblech, C-förmige Stahlträger und eine 150 mm starke Mineralwolledämmung, die Stabilität und zuverlässige Nutzung auch bei dauerhaftem Einsatz gewährleisten.
Zur Standardausstattung gehören eine 22 mm starke Rohspanplatte als Tragschicht sowie ein PVC-Belag für hohe Beanspruchung. Der PVC-Belag wird an den Wänden 10 cm hochgezogen und bietet zusätzlichen Schutz in Bereichen, die regelmäßig Wasser und Reinigungsarbeiten ausgesetzt sind. Diese Konfiguration eignet sich für Sanitärcontainer auf Baustellen, Industrieflächen oder Betriebsstandorten.
Für Projekte mit besonderen Anforderungen können anstelle der Standard-Tragschicht optionale Ausführungen wie Tego-Platten oder Faserzement gewählt werden. Diese Varianten werden entsprechend der Nutzungsintensität, der Art der Tätigkeit und den Anforderungen an den Sanitärbereich bereits in der Projektphase festgelegt.
Fenster, Türen und Elektroinstallation
Die Standard-Außentür besteht aus Metall und ist mit Mineralwolle gedämmt. Sie verfügt über eine Selbstschließfunktion und ist für den Einsatz in Sanitärcontainern ausgelegt, bei denen ein häufiger Zugang sowie der Schutz des Innenraums wichtig sind. Die Fenster können mit PVC-Rahmen ausgestattet werden, während die Wärmeschutzverglasung je nach Projektanforderungen und gewünschter Wärmedämmleistung in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ist.
Die Elektroinstallation kann einen Schaltschrank, Fehlerstromschutzschalter, Leitungsschutzschalter, feuerbeständige Kabel, Steckdosen, Schalter und LED-Leuchten umfassen. Je nach gewählter Konfiguration kann der Container außerdem mit einer Monosplit-Klimaanlage ausgestattet werden, die sowohl zum Kühlen als auch zum Heizen dient.
Sanitärausstattung für Projekte mit intensiver Nutzung
Die Sanitärausstattung wird entsprechend dem gewählten Produkt und den Anforderungen des Projekts festgelegt. Zur Ausstattung können bodenstehende WCs mit waagerechtem Abgang, Spülkästen mit Zweimengenspülung, WC-Sitze mit Soft-Close-Funktion, Urinale mit oberem Wasserzulauf sowie Porzellanwaschbecken mit verchromter Armatur und Spiegel gehören.
Bei Containern mit Duschen kann die Ausstattung Duschkabinen aus Sicherheitsglas oder Verbundaluminium mit ABS+PMMA-Duschwanne umfassen. Je nach Projekt können außerdem Elektroboiler, mechanische Thermostate und Schutzanoden aus Magnesium integriert werden. Ebenso können elektrische Konvektoren, Bodenabläufe, PVC-Trennwände und Ventilatoren vorgesehen werden. Nach der Abnahme des Containers kann der Auftraggeber je nach Art der Tätigkeit zusätzliche Ausstattungen wie Seifenspender, Möbel, Händetrockner oder Einrichtungen zur Organisation des Personals erwerben und montieren.
Die richtige Ausstattung eines Sanitärcontainers für die intensive Nutzung beginnt mit der Analyse der Nutzerzahl, der Projektdauer und der Einsatzbedingungen. Eine sorgfältig geplante Konfiguration reduziert betriebliche Unterbrechungen, erhöht den Komfort der Teams und bietet Unternehmen einen Sanitärbereich, der auf umfangreiche Projekte abgestimmt ist.