Smartphone oder klassische Kamera: Was macht die besseren Fotos?

Zuletzt aktualisiert am 7. Juli 2025

Während früher zum Fotografieren immer eine gesonderte Kamera mitgeführt werden müsste, hat heute nahezu jeder seinen Fotoapparat in der Tasche: Smartphones fertigen Fotos und Videos an und können so jeden Moment auch ganz spontan festhalten. Aber ist die Qualität der mobilen Geräte eigentlich ebenso gut wie die eine richtige Kamera?

Profis setzen nach wie vor auf Fotoapparate – und das zurecht

Die älteren Leser erinnern sich sicher: Wenn man früher in Dortmund und der Region unterwegs war, durfte der Fotoapparat nicht fehlen, damit die schönsten Momente festgehalten werden konnten. Im digitalen Zeitalter verwenden die meisten Menschen stattdessen ihr Smartphone, um Schnappschüsse, kurze Videos und mehr anzufertigen. Praktisch ist das allemal, denn das Handy hat nun so gut wie jeder dabei, und das mobile Gerät ist schnell gezückt. Hochwertige Smartphones können auch tatsächlich bereits sehr gute Bilder machen. Für den privaten Bereich genügt dies durchaus. Für professionelle Aufnahmen werden aber in den meisten Fällen nach wie vor ebenso professionelle Kameras verwendet – und das hat auch seinen Grund. Noch immer können Qualitätsgeräte die besten Fotos machen, die sich auch für den gewerblichen Einsatz eignen. Im Fachhandel werden Fotoapparate von namhaften Herstellern angeboten, und auch das passende Zubehör wie etwa Fujifilm Objektive können online sowie offline erworben werden. Eine Beratung gibt es bei Bedarf ebenfalls, sodass immer genau die richtige Kamera und die geeigneten Zubehörteile und Filme gekauft werden.

Bei Smartphones gibt es Qualitätsunterschiede

Wie bereits erwähnt ist es für den privaten Einsatz vorwiegend vollkommen ausreichend, Fotos mit dem Smartphone anzufertigen. Wer hier einen etwas höheren Anspruch hat, sollte bereits beim Kauf eines neuen Handys darauf achten, dass das Gerät über eine besonders gute Kamera mit einer entsprechenden Auflösung verfügt. Oftmals sind es hochpreisige Smartphones von bekannten Marken, die sich durch leistungsstarke Kameras auszeichnen, aber auch Handys im mittleren Preissegment können bereits annehmbare Aufnahmen machen. An dieser Stelle empfiehlt es sich, einen genauen Vergleich der infrage kommenden Geräte anzustellen und so zu ermitteln, welches Modell und welcher Hersteller sich für die eigenen Zwecke am besten eignen. Es lohnt sich zudem, in eine gute Bildbearbeitungssoftware zu investieren, mit der auch weniger gut gelungene Schnappschüsse aufgewertet werden können. Viele Smartphones der neueren Generationen verfügen zudem bereits über eine integrierte KI, die sich unter anderem zum Bearbeiten von Fotos und Videos eignet. Auf diese Weise ist es mit einfachen Mitteln möglich, die selbst geschossenen Bilder bei Bedarf zu bearbeiten und zu verbessern.

Allerdings stoßen Smartphone-Kameras auch schnell an ihre Grenzen – vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen oder wenn bestimmte fotografische Effekte erzielt werden sollen. Wer zum Beispiel gerne in der Dämmerung oder bei Nacht fotografiert, wird bei vielen Smartphones schnell ein Rauschen im Bild feststellen oder Schwierigkeiten haben, scharfe Aufnahmen zu machen. Auch beim Spiel mit Schärfentiefe, etwa für Porträtaufnahmen mit unscharfem Hintergrund (Bokeh-Effekt), sind klassische Kameras häufig im Vorteil. Spiegelreflex- und Systemkameras bieten hier durch größere Sensoren und hochwertige Wechselobjektive deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Wer also besonderen Wert auf künstlerische Ausdrucksformen oder technisch anspruchsvolle Aufnahmen legt, wird mit einer klassischen Kamera meist bessere Ergebnisse erzielen.

Ein weiterer Aspekt ist die Haptik und Handhabung der Geräte. Viele Fotografen schätzen das Gefühl, eine „echte“ Kamera in der Hand zu halten, sowie die präzise Steuerung durch manuelle Einstellmöglichkeiten. Während Smartphones vor allem auf automatische Funktionen setzen, erlauben Kameras es, Blende, Belichtungszeit oder ISO-Wert individuell anzupassen – ein entscheidender Vorteil für kreative Köpfe. Zudem punktet die klassische Kamera bei der Akkulaufzeit und bei längeren Fototouren, bei denen das Smartphone oft auch für Navigation oder Kommunikation genutzt wird. Letztlich bleibt es aber eine Frage der individuellen Bedürfnisse: Wer nur gelegentlich und unkompliziert fotografieren möchte, ist mit einem guten Smartphone bestens bedient. Wer hingegen die Fotografie als echtes Hobby oder sogar beruflich betreibt, wird die Möglichkeiten und die Qualität einer klassischen Kamera nicht missen wollen.

Foto von Sydney Sang

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